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Monica Theodorescu

geboren am 02.03.1963 in Halle/Westfalen
Beruf: Dressurreiterin (gelernte Übersetzerin)
Familienstand: ledig
Hobbies: Kultur, Golf
Ausbilder: George Theodorescu

Mein erstes Turnierpferd war der 3-jährige "Colorado", den ich im Alter von 12 Jahren bekam. 

Angefangen bei Materialprüfungen der Klasse L-, M-, S-Dressuren und Junioreneuropameister-schaften, ritt ich mit ihm bis Grand Prix. Mit ihm gewann ich das Dressur- Derby und im Alter von 19 Jahren konnte ich in Aachen starten.

Das nächste Pferd war "Lexikon", mit dem ich ebenfalls Juniorenmeisterschaften gewinnen konnte.

Zahlreiche Erfolge in Grand-Prix-Prüfungen wurden durch den zweiten Sieg im Derby und dem 7.Platz im Weltcup- Finale 1988 in s´Hertogen-bosch gekrönt.

Mit Ganimedes gewann ich bei den Olympischen Spiele in Seoul 1988 Mannschaftsgold und erreichte im Einzel den sechsten Platz.

1989 EM Mondorf/LUX Mannschaftsgold und 4.Platz in der Einzelwertung.

1990 WM Stockholm Mannschaftsgold und Einzelbronze.

1993 Weltcupfinale s´Hertogenbosch 1. Platz und es folgten mit Ganimedes noch der Sieg im Weltcup 1994 in Göteborg und Bronze 1995 im Weltcup Los Angeles.

Mit Grunox beendete ich 1992 das Weltcup-Finale in Göteborg als dritter Sieger und gewann in Barcelona ´92 Olympisches- Mannschaftsgold

 

1993 EM in Lipica/SLO:Mannschaftsgold und Einzelsilber.

1996 Olympische Spiele in Atlanta Mannschafts-gold und 4.Platz in der Einzelwertung.

BILDER aus privaten Alben

1997 belegte ich mit Arrak xx den 6.Platz im Weltcup s´Hertogenbosch.

2000 Sieg im GP und GPS Steinhagen mit Renaissance.

2000 4.Platz im Grand Prix Stuttgart German Masters mit Renaissance.

2000 2.Platz Finale des Nürnberger Burgpokals in der Frankfurter Festhalle mit L´Etoile.

2001 4.Platz GP-Kür und GPS in Mannheim mit Renaissance Fleur.

2001 5.Platz Kurz Grand Prix mit Renaissance, 7.Platz Grand Prix mit Renaissance Fleur, 5.Platz Grand Prix Kür mit Renaissance und 6.Platz Grand Prix Special mit Renaissance Fleur in Aubenhausen/Dressurfestival.
 



Monica im Privatleben
Wenn man einen Beruf hat der zur "Berufung" geworden ist, dann sind die Grenzen zwischen dem Privat- und Berufsleben fließend - aber es gibt selbstverständlich eine Monica im Privatleben
und eine erfolgreiche Sportlerin Monica Theodorescu.


"Das Pferd hat dem Reiter nicht nur die Nase voraus. Denn ein Pferd ohne Reiter ist immer ein Pferd - ein Reiter ohne Pferd aber fällt gleich wieder ins Fußvolk zurück"
Für viele Hobbys bleibt der "privaten" Monica Theodorescu wenig Zeit, da sie sich vornehmlich um ihre Pferde kümmert und die Organisationen der Turniervorstellungen plant. 
 


Reiten ist das schönste Hobby ...
"Ich habe noch kein Hobby gefunden, dass schöner ist als Pferde", antwortet sie spontan auf die Frage nach ihren Hobbys, dennoch spielt Sie manchmal Golf, denn so Monica Theodorescu "...das Reiten kann nicht alles im Leben sein" und der nahe gelegene Golfplatz lädt geradezu zu einer Runde mit Ihrem Lebensgefährten ein und ist "Entspannung pur" als Ausgleich zum hektischen Turnierleben.

Was mir sehr am Herzen liegt...
ist der "International Dressage Riders Club", in dessen Komitee ich seit mehreren Jahren bin. 
Schon seit längerer Zeit gibt es den "Jumping Riders Club", und wir haben den "Dressage Riders Club" gegründet, durch den wir bei der FEI die Interessen der Dressurreiter vertreten.

Einmal im Jahr gibt es eine Generalversammlung, zu der alle Reiter eingeladen werden. Komiteesitzungen gibt es häufiger, manchmal auch ganz außer der Reihe, sozusagen inoffiziell.

Unsere Präsidentin ist Margit Otto-Crepin, die sich sehr für unseren Club einsetzt und dessen Interessen vertritt.

Unter anderen sind Anky van Grunsven, Pia Laus, Beatrix Ferrer, Anne Katrin Linsenhoff und Günther Seidel aus Amerika in diesem Club vertreten und im Namen des Dressursportes engagiert. Der engagierte Verwaltungsleiter, Jaques Albeck, komplettiert das erfahrene Team.

Es ist nicht immer möglich , dass wir uns alle persönlich treffen, und so bleiben uns manchmal nur Telefon, Fax und email, um in Verbindung zu treten um anstehende Punkte zu besprechen. 
Dieses Engagement ist sehr wichtig für uns alle, macht uns sehr viel Spaß, ist aber auch ein "Haufen" Arbeit. Es ist nicht immer gewährleistet, dass unsere Anregungen bei der FEI tatsächlich umgesetzt werden, aber wichtig ist für uns, dass man uns anhört und mit uns konstruktiv zusammen arbeitet.


Unser Ziel muss es immer sein, und dies ist ehrlich gesagt nicht immer ganz einfach, allgemeine Interessen, und nicht die des einzelnen Reiters zu vertreten.

Es geht uns um die Wichtigkeit des Dressursportes in Deutschland, und vor allen Dingen, dass wir ihn auch als Sport erhalten und nicht zum Zirkus werden lassen, wenn es z.B. zuviel Kür gibt.